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Stress – Teil1: Was ist das eigentlich Stress und wie entsteht er?

Heutzutage ist Stress bei vielen Personen zu einem ständigen Begleiter des Alltags geworden. So klagt in Deutschland jeder zweite über Stress, der dabei überwiegend mit Arbeitsüberlastung, Hektik, Zeit- und Termindruck sowie psychischer Anspannung in Verbindung gebracht wird. Doch was genau ist Stress und wie entsteht er?

Unter Stress wird eine unspezifische Aktivierungsfunktion des Organismus auf Stressoren verstanden, die sein Gleichgewicht stören und seine Fähigkeit zur Bewältigung strapazieren oder überfordern kann. Als Stressoren werden in diesem Kontext alle inneren und äußeren Reize bezeichnet, die Stress hervorrufen können. Stress ist dabei immer individuell zu betrachten und abhängig von den eigenen Bewältigungsmöglichkeiten und der jeweiligen Situation.

Das Stressempfinden hängt von der individuellen Bewertung ab, ob die bestehende Aufgabe bzw. Situation gelöst werden kann oder nicht. Grundsätzlich kann daher jede Situation Stress auslösend sein. Die Bewertung erfolgt auf Basis der eigenen Erfahrungen, Veranlagung und der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Besteht das Gefühl, dass die Situation die eigenen Bewältigungsstrategien überschreitet und die Aufgabe wird dadurch als nicht zu bewältigend wahrgenommen, entsteht negativer Stress (Distress). Als Reaktion können physiologische und psychische Veränderungen wie beispielsweise eine erhöhte Herzfrequenz, vermehrtes Schwitzen, negative Emotionen oder eine Aufmerksamkeitseinengung hervorgerufen werden. Langanhaltender negativer Stress, wie eine wahrgenommene Über- oder Unterforderung, kann sich gesundheitsschädlich auswirken und mit vielfältigen Symptomen, wie u.a. Schlafstörungen Kopfschmerzen, Verspannungen, erhöhter Krankheitsanfälligkeit, Konzentrationsschwäche, Selbstzweifel und Unlust einhergehen. Wird die Situation oder Herausforderung hingegen als machbar empfunden, spricht man von positiven Stress (Eustress). Dieser kann eine Steigerung der Leistungsfähigkeit hervorrufen und geht nach erfolgreicher Bewältigung der Situation mit positiven Emotionen einher.

Insgesamt ist somit für die Stressempfindung nicht die Situation per se, sondern vielmehr der Umgang und die eigene Bewertung der Situation und der eigenen Fähigkeiten zur Bewältigung der Herausforderung entscheidend. Bei Personen, die sich selbst als hilflos oder unfähig sehen, ist aus diesem Grund von einer höheren Empfänglichkeit für Stress auszugehen. Hingegen wird das Stressempfinden bei Personen, die einer Situation gelassen entgegentreten und sich selbst als souverän im Umgang mit möglichen Herausforderungen betrachten, als geringer eingestuft.

Stress ist keinesfalls als eine moderne Erscheinung zu sehen, sondern der „Fight or Flight“-Theorie nach evolutionär bedingt. Demnach ermöglicht Stress eine Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen. Die Stressreaktion bereitet den Körper auf den Kampf oder die Flucht in bedrohlichen Situationen vor und war somit für unsere Vorfahren zum Überleben notwendig. Heutzutage ist diese Reaktionsweise zur Lösung von Problemen oder Herausforderungen jedoch selten gut geeignet und kann sich insbesondere im Arbeitsumfeld als ungünstig erweisen. Unsere Vorfahren waren durch die einhergehend mit der Stressreaktion direkt zur Verfügung stehende Energie gut für Kampf-oder Fluchtsituationen gewappnet. In der heutigen Zeit befinden wir uns jedoch kaum in lebensbedrohlichen Situationen wieder. Während bei unseren Vorfahren nach der Stressreaktion unmittelbar eine Erholungsphase einsetzte, bleibt die Erholung heutzutage bedingt durch eine allgemeine Reizüberflutung oder Dauerstress meistens aus. Die Folge ist eine Dauerbelastung, die sich negativ auf unsere Gesundheit und Wohlbefinden auswirken und in den bereits beschriebenen Symptomen manifestieren kann.

admin

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22 Mrz, 2016

Allgemein

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