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Der Saunabesuch – Gesundes Schwitzen

Insbesondere jetzt, wenn die kalte Jahreszeit beginnt, es kühl und regnerisch wird, packt immer mehr Menschen die Lust auf einen Saunabesuch.
Die wohltuende Wärme bei 70 – 110 °C fühlt sich nicht nur gut an, sondern hat auch eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit.

Die Auswirkungen eines Saunagangs auf den Körper sind vielfältig:
Durch die heiße Umgebungstemperatur erwärmt sich die Haut um drei bis sechs Grad und auch die Körperkerntemperatur steigt um ein bis zwei Grad an, was einem fieberähnlichen Zustand gleicht. Zwar lässt Fieber erst mal an einen Krankheitszustand denken, jedoch hat diese erhöhte Temperatur im Körperinneren die Funktion Abwehrzellen zu aktivieren und somit unser Immunsystem zu stärken. Darüber hinaus weiten sich die Blutgefäße, die Haut und Muskeln werden besser durchblutet und ein Entspannungszustand tritt ein.
Hinzu kommt, dass durch das starke Schwitzen vermehrt Abfallstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden können.
Durch den darauffolgenden kalten Guss kommt es zur gegenteiligen Reaktion: Die Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen, das Blut fließt vermehrt im Körperinneren und es kommt zu einer Stärkung des Kreislaufs.

Trotz der vielen positiven Wirkungen des Saunaganges ist der Besuch in der Sauna nicht immer von Vorteil und es sollte auf einige Regeln geachtet werden:

Zwar stärkt das Saunieren unser Immunsystem, ist dieses jedoch schon angeschlagen durch eine akute Erkältung oder andere Erkrankungen (auch bei chronischen, insbesondere das Herz-Kreislauf-System betreffende, Erkrankungen sollte vorher eine Abklärung erfolgen) kann ein Saunabesuch eine zu hohe Belastung für den Körper darstellen und sich negativ auf die Gesundheit auswirken.
Zudem empfinden nicht alle Menschen den Aufenthalt in der Sauna als wohltuend, daher sollten „Anfänger“ zu Beginn erst mal die Hitzewirkung auf ihren Kreislauf austesten, wofür sich ein Saunarium mit 50-60 °C eignet.
Allgemein werden ein bis zwei Saunabesuche pro Woche mit acht bis höchstens 15 Minuten Aufenthalt pro Gang empfohlen, wobei der Magen leer sein und eine etwa 20-30 minütige Pause (ruhend) folgen sollte.
Beim Abkühlen nach dem Schwitzen ist es ratsam langsam vorzugehen und erst ein Körperteil nach dem anderen an die Temperaturumstellung zu gewöhnen.
Zu guter Letzt ist zu beachten, dass durch das starke Schwitzen nicht nur Abfallstoffe, sondern auch viel Flüssigkeit verloren geht. Durchschnittlich verliert der Körper in der Sauna etwa 30g Flüssigkeit pro Minute, was fast einem halben Liter in einer viertel Stunde entspricht. Deshalb ist es essentiell nach dem Saunabesuch genug zu trinken und den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.
Werden diese Regeln beachtet, steht dem Gang zur Sauna nichts mehr im Weg und wir können mit einem gestärkten Immunsystem in den Winter starten.

 

admin

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11 Nov, 2015

Allgemein

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